Nachrichten aus dem ZKD

Position „Mehr Große für die Kleinen“ zum Referentenentwurf des „KiBiz NRW“

Die Landesregierung NRW plant in diesem Jahr, das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) zu überarbeiten. Das Bündnis „Mehr Große für die Kleinen“ fordert die Landesregierung auf, folgende Gesichtspunkte ins Zentrum der Überarbeitung zu stellen:

  • Mehr Pädagogisches Personal pro Gruppe
    • Personalbemessung nach aktuellen wissenschaftlichen Studien (U3 = 1 zu 3 / Ü3 = 1 zu 7,5)
  • Orientierung des Personalschlüssels an den realen Öffnungszeiten (i. d. R. 45 Std.)
  • Kleinere Gruppen
    • Ü3 max. 20 Kinder
    • U3 max. 10 Kinder
    • U3+Ü3 max. 17 Kinder
  • Azubis zusätzlich
  • Start einer Ausbildungsoffensive
  • Ausweitung der praxisintegrierten Ausbildung (PIA)
  • Verbindliche Vor- und Nachbereitungszeiten
  • Freistellung der Leitungen und anteilige Freistellung der stellv. Leitunge
  • Ausreichend Hauswirtschaftskräfte

Die Forderungen des Bündnis sind in diesem Positionspapier erläutert. Mit seiner Unterschrift in der Unterschriftenliste kann man die Forderungen des Bündnis, das auch vom ZKD Landesverband der Erzieherinnen unterstützt wird, Nachdruck verleihen.

Großdemo „Mehr Große für die Kleinen“ – das war nur der Anfang!

Am 23. Mai fand in Düsseldorf anlässlich der geplanten Revision des Kinderbildungsgesetzes KiBiz eine Demonstration des Bündnis „Mehr Große für die Kleinen“ statt. Mehr als 10.000 Beschäftigte aus Kitas, Eltern und Kinder kamen mitten in der Woche im Rheinpark zusammen, um die Forderungen des Bündnisses zu unterstützen. Auf der Bühne waren Vertreter von FDP, CDU, Grünen, SPD und LINKE sichtlich beeindruckt von der Größe des Protestes.

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23. Mai 2019 – Düsseldorf

 

Dies ist die Kampagnenwebseite des NRW-weiten Aktionsbündnisses

Mehr Große für die Kleinen

Am 23. Mai 2019 wollen wir vor dem in Düsseldorf für bessere Arbeitsbedingungen in den Kitas demonstrieren. Es geht uns um mehr Personal für kleinere Gruppen und mehr individuelle Förderung für die Kinder

Dem Aktionsbündnis gehören an Mitglieder aus bzw. von Mitarbeiter/innenvertretungen (MAV) der Kirchen, Betriebsräte von AWO-Kitas, der Gewerkschaften ver.di & GEW, Berufsverbänden, Personalräte, Vertreter/innen des Landeselternbeirates.

Wir mischen uns ein in die Diskussion um die Novellierung des Kinderbildungsgesetzes – KiBiz und rufen alle pädagogischen Fachkräfte, Eltern und Politiker/innen auf

Kommt am 23. Mai und demonstriert mit uns für „Mehr Große für die Kleinen“.

Achtung: Ganz wichtiger Hinweis: Unsere ursprüngliche Planung sah vor, vor dem Landtag in Düsseldorf zu demonstrieren. Dies ist jedoch nicht möglich, da der dortige Platz schon ein paar Tage vorher für die Vorbereitungen zum traditionellen „Japan-Tag“ belegt ist. Deshalb wird es zwei Demonstrationszüge durch die Stadt und eine gemeinsame Kundgebung im Rheinpark Golzheim“ am Rheinufer geben. Detaillierte Infos dazu  >>> hier

 

Bündnis „Mehr Große für die Kleinen - #M23“ organisiert eine Großdemonstration in der Landeshauptstadt Düsseldorf

Am 29. Januar hat sich das NRW weite Bündnis „Mehr Große für die Kleinen – #M23“ in Essen gegründet. Mitglieder aus Mitarbeiter*innenvertretungen (MAV) der Kirchen, Betriebsräten der AWO, der Gewerkschaften ver.di & GEW, Berufsverbänden, Personalräten und Vertretern des Landeselternbeirates wollen aktiv in die Debatte um die Neufassung des Kinderbildungsgesetzes in NRW eingreifen. Für den 23. Mai ruft das neue Bündnis zu einer Großdemonstration in Düsseldorf auf.

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Urlaubsanspruch verfällt nicht automatisch

Arbeitgeber müssen Beschäftigte in Zukunft auf nicht genommenen Urlaub hinweisen. Mit einem Grundsatzurteil stärkt das Bundesarbeitsgericht die Rechte der Arbeitnehmer, Dienstgeber müssen zukünftig mit mehr Aufwand rechnen.

Arbeitgeber müssen ihre Beschäftigten künftig auffordern, noch nicht beantragten Urlaub zu nehmen und darauf hinweisen, dass er sonst verfällt. Das hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt entschieden und damit EU-Recht in deutsches Recht integriert.

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