ZKD Organisation

Satzung des ZKD - Organe

 

 

§ 14 Vertreterversammlung

1. Die Vertreterversammlung ist das höchste Gremium des ZKD. Sie hat die Aufgabe einer Mitgliederversammlung.
2. Zu den Aufgaben der Vertreterversammlung gehören insbesondere
• die Festlegung der Verbandspolitik und die Aufstellung von Grundsätzen für die Verbandsarbeit
• die Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Bundesvorstandes
• die Entlastung des Bundesvorstandes
• die Wahl des Bundesvorstandes
• die Entgegennahme des Geschäftsberichtes der Bundesgeschäfts-stelle
• die Entscheidung über Anträge
• die Änderung der Satzung
3. Die Vertreterversammlung findet alle 4 Jahre statt.
4. Eine außerordentliche Vertreterversammlung ist einzuberufen, wenn mindestens ein Drittel der gewählten Delegierten dies verlangt oder der Bun-desvorsitzende aus der Funktion ausgeschieden ist und nicht innerhalb von 6 Monaten auf einer ordentlichen Vertreterversammlung die Nachwahl erfolgen kann.
5. Die Vertreterversammlung setzt sich zusammen aus den Delegierten der Diözesan- und Regional-/ Landesverbände sowie den gewählten Mitgliedern des Bundesvorstandes.
6. Je angefangene 100 Mitglieder eines Regional-/ Landesverbandes sowie je angefangene 250 Mitglieder eines Diözesanverbandes ist auf den entsprechenden Mitgliederversammlungen je ein Delegierter zu wählen.
Hierzu erlässt der Bundesvorstand Richtlinien.
7. Die Einberufung der Vertreterversammlung muss mindestens 13 Wochen vor ihrem Beginn unter Angabe der Tagesordnung in der Verbandszeitschrift bekanntgegeben werden.
In dieser Veröffentlichung bestimmt der Bundesvorstand den Termin, bis zu dem Anträge für die Vertreterversammlung eingereicht sein müssen.
8. Den Teilnehmern an der Vertreterversammlung müssen ergänzend zur Einladung spätestens 4 Wochen vor Beginn der Geschäftsbericht sowie eingegangene Anträge zugestellt sein.
9. Antragsberechtigt sind
• die Mitgliederversammlungen der Regional-/Landes- und Diözesan-/ Gesamtdiözesanverbände,
• die Regional-/Landes- und Diözesan-/ Gesamtdiözesanvorstände sowie
• der Bundesvorstand und
• der Verbandsrat.
10. Über den Verlauf der Vertreterversammlung ist ein Protokoll zu fertigen.
Die Beschlüsse der Vertreterversammlung sind in der Verbandszeitschrift zu veröffentlichen.
11. Die Vertreterversammlung ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Abstimmungsberechtigten (§ 14, 5 - 6) anwesend sind. Die Beschlussfähigkeit wird von der Tagungsleitung zu Beginn der Vertreterversammlung festgestellt.
12. Beschlüsse werden mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.

§ 15 Verbandsrat

1. Der Verbandsrat besteht aus
• den gewählten Vorsitzenden (oder stellvertretenden Vorsitzenden) der Regional-/ Landesverbände und der Diözesan-/ Gesamtdiözesanverbände.
• den gewählten Mitgliedern des Bundesvorstandes.
2. Verbandsmitglieder, die einer Bistums-/ Regional-KODA oder der Arbeitsrechtlichen Kommission des Deutschen Caritasverbandes (AK) angehören, können mit beratender Stimme an den Sitzungen teilnehmen.
3. Der Verbandsrat hat folgende Aufgaben:
• den Bericht des Bundesvorstandes zur aktuellen verbandspolitischen Situation entgegenzunehmen.
• die vom Bundesvorstand erlassenen Richtlinien zu bestätigen oder ggf. zu ändern.
• erforderliche Nachwahlen für den Bundesvorstand gem. § 16 mit Ausnahme des Vorsitzenden vorzunehmen.
4. In der Zeit zwischen zwei Vertreterversammlungen wird der Verbandsrat mindestens einmal im Jahr vom Bundesvorstand einberufen.
Er ist außerdem einzuberufen, wenn ein Drittel seiner Mitglieder dies beantragt.