ZKD Organisation

Satzung des ZKD - Aufgaben

 

 

§ 3 Aufgaben

Ziele und Inhalte der Verbandsarbeit sind im jeweiligen Grundsatzprogramm des ZKD festgelegt.
1. Der ZKD vertritt die Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen der katholischen Kirche, indem er auf dem Verhandlungswege Vereinbarungen anstrebt, die den christlichen Vorstellungen von Arbeitsbedingungen, Lohngerechtigkeit und Verteilung der Arbeit entsprechen.
2. Der ZKD sucht Mitsprache bei Veränderungen von Ordnungen im Rahmen des Art. 7 der Grundordnung "Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Gestaltung ihrer Arbeitsbedingungen".
3. Der ZKD wirkt mit bei der Planung, Organisation und Durchführung von Fachtagungen, Weiterbildungskursen, Schulungen von Mitarbeitervertretungen.
4. Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Organisationen auf Bundes- und internationaler Ebene wird angestrebt.

§ 4 Leistungen

1. Der ZKD gewährt den Mitgliedern kostenlosen Rechtsschutz nach Maßgabe der in § 5 dieser Satzung genannten Voraussetzungen.
2. Der ZKD gibt eine Fachzeitschrift für die Mitglieder heraus.

§ 5 Rechtliche Vertretung

1. Der ZKD gewährt seinen Mitgliedern, soweit sie in Einrichtungen der katholischen Kirche beschäftigt sind, rechtliche Vertretung in allen Fragen des Arbeits-, Sozialversicherungs- und Mitarbeitervertretungsrechtes.
2. Die rechtliche Vertretung wird gewährt durch Erteilung von Rechtsauskünften, durch Vertretung vor den kirchlichen Schlichtungsgremien und den zuständigen Gerichten.
3. Der Rechtsschutz entfällt rückwirkend, wenn ein Verbandsmitglied innerhalb von 12 Monaten nach Abschluss des Verfahrens (rechtskräftiges Urteil, Vergleich o.ä.) aus dem Zentralverband austritt, seiner Beitragspflicht nicht satzungsgemäß nachkommt oder aus dem Verband ausgeschlossen wird. In den genannten Fällen sind die dem Verband für die Rechtsvertretung entstandenen Kosten zurückzuerstatten.
4. Die Wahrnehmung der satzungsgemäßen berufsständischen Aufgaben des ZKD erfolgt im Rahmen des gesetzlich Zulässigen nur durch diesen selbst.
5. Ein Anspruch auf Bewilligung von Kostenschutz für die Tätigkeit eines Rechtsanwaltes ist nicht gegeben.
6. Rechtliche Vertretung kann gewährt werden nach einer ununterbrochenen Beitragszahlung von drei Monaten (Wartezeit). Dies gilt jedoch nicht für Rechtsstreitigkeiten, die vor Beginn der Mitgliedschaft entstanden sind.