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Nachrichten aus dem ZKD und rund um das Arbeitsrecht

Mitgliederversammlung 2019

Der Besuch der Mitgliederversammlung im letzten Jahr hätte etwas besser sein können. Für die, die den Weg nach Köln gefunden haben, war es eine nette Veranstaltung.


Nach der Begrüßung stellte Herbert Böhmer denn Rechenschaftsbericht des Bundesvorstands vor:
Der Vorstand hat sich zu fünf Vorstandssitzungen und zu einer Sonderveranstaltung getroffen.
Thema der Sonderveranstaltung war „Stell Dir vor es ist Wahl und keiner kandidiert. Dabei ging es nicht nur um die Vorstandswahl, die 2020 ansteht, sondern auch um die Gestaltung der Zukunft des Verbandes.
Der Vorstand hat sich darüber hinaus mit dem Umzug der Geschäftsstelle und die Besetzung der vakanten Stelle im Sekretariat beschäftigt.
Der Internet-Auftritt wurde überarbeitet und präsentiert sich neu. Hier fehlen allerdings noch Inhalte. Der LV Erzieherinnen ist z.Zt. der einzige, der regelmäßig Texte auf der Homepage veröffentlicht. Alle anderen LV/DV sind angefragt, Texte und Bilder zu liefern. Das gleiche gilt für den Auftritt bei Facebook. Texte und Bilder können an die Geschäftsstelle geschickt werden, von dort wird der Rest veranlasst.
Weitere Themen waren die Demo „Mehr Große für die Kleinen“ am 23.05.2019 in Düsseldorf, der Kontakt zur Kirchengewerkschaft sowie die Entwicklungen im Arbeitsrecht. Der ZKD ist z.Zt. mit vier Mitgliedern in der Regional-KODA NW vertreten: Michaela Becks, Herbert Böhmer, Marie-Theres Moritz und Franz-Josef Plesker.

Den Geschäftsbericht stellte Markus Clouth vor:
Das Jahr 2018 schließt wie das Jahr 2017 mit einem Überschuss ab. Das Jahr 2019 wird voraussichtlich mit einem kleinen Verlust abschließen, der u.A. durch den Umzug verursacht wird.
Die Miete im neuen Büro ist niedriger, so dass der Umzug sich mittelfristig finanziell lohnt.
Die neue Beitragsordnung ist relativ problemlos umgesetzt worden, die von einigen Mitgliedern befürchtete Austrittswelle ist ausgeblieben.

Bei der Vorstandswahl 2016 war eine Beisiterposition im siebenköpfigen Vorstand unbesetzt geblieben. Da seitdem niemand bereit war, zu kandidieren, war die Position immer noch vakant. Auf der Mitgliederversammlung kandidierte Helga Tillmann, die Vorsitzende des Landesverbandes der Erzieherinnen, für diese Position. Helga Tillman wurde einstimmig zur Beisitzerin im Bundesvorstand gewählt und nahm die Wahl an. Damit ist der Bundesvorstand wieder vollständig.

Danach stand die (erneute) Änderung der Beitragsordnung auf der Tagesordnung. Bei der Neufassung der Beiträge im vergangenen Jahr wurden die Rentnerbeiträge übersehen und nicht in der Beitragsordnung aufgeführt. Der Bundesvorstand schlug vor, die Beiträge nicht an die Tariferhöhung im Bereich der KAVO zu koppeln, sondern an die Rentenerhöhungen.
Der Antrag wird einstimmig angenommen. Die Rentnerbeiträge werden daher im Sommer 2020 mit der staatlichen Rentenerhöhung das erste mal steigen.

Die nun folgenden Präsentation stellte Herbert Böhmer die Aufgaben des Bundesvorstands dar. Er betonte dabei besonders, dass der Vorstand seine Arbeitsweise selbst bestimmen kann. Außer den in der Satzung vorgeschriebenen drei Vorstandssitzungen und der Mitgliederversammlung gibt es keine Vorgaben zur Arbeitsweise des Vorstands.

Zum Abschluss der MV präsentierte das Kirchenkabarett „Klüngelbeutel“ Auszüge aus seinem Weihnachtsprogramm „Und Owie lacht“, was von den Teilnehmern mit viel Applaus bedacht wurde.

Bitte vormerken:
Termin für die nächste Mitgliederversammlung Sa. 31.10.2020, ca. 10:30 Uhr bis 15:00 Uhr in Köln. Näheres folgt in der nächsten iddk.

Markus Clouth

Der ZKD

Der ZKD vertritt die Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen der katholischen Kirche, indem er auf dem Verhandlungswege Vereinbarungen anstrebt, die den christlichen Vorstellungen von Arbeitsbedingungen, Lohngerechtigkeit und Verteilung der Arbeit entsprechen.