Nachrichten aus dem ZKD

Arbeitsbefreiung bei Pflege erkrankter Angehöriger

Die Kommission zur Ordnung diözesanen Arbeitsvertragsrechts der (Erz-)Bistümer in Nordrhein-Westfalen (Regional-KODA NW) hat Anfang Juni 2017 die Regelungen zur Freistellung bei Pflege Angehöriger verbessert.

Arbeitsbefreiung bei Pflege erkrankter Angehöriger (§ 40 Abs. 1 g) dd) KAVO)

Bislang war die Arbeitsbefreiung im Sinne von § 40 Abs. 1 Buchst. g) Doppelbuchst. dd) KAVO ausschließlich auf die genannten Angehörigen (Eltern, Schwiegereltern, Stiefeltern, Großeltern oder Geschwister des Mitarbeiters) beschränkt, soweit sie im Haushalt des Mitarbeiters leben. Diese Beschränkung wurde nun aufgehoben, da in der Praxis die in dieser Regelung genannten Angehörigen vielfach nicht im Haushalt des Mitarbeiters leben und daher die Regelung insoweit nicht griff. Zwar besteht gemäß § 2 Pflegezeitgesetz ggf. ein gesetzlicher Anspruch auf Arbeitsbefreiung, jedoch unbezahlt.

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Welche Leistungen des Arbeitgebers stehen mir bei Rentenbeginn noch zu?

Immer wieder erreichen uns in letzter Zeit Fragen rund um den Rentenbeginn.

Grundsätzlich sind hierzu zwei Fälle voneinander zu unterscheiden:
Die Rente wegen Erreichens der Regelaltersgrenze (Rente mit 65 + 6 Monate für den Jahrgang 1952, + 7 Monate für den Jahrgang 1953, jährlich weiter ansteigend) und die „Rente für besonders langjährig Versicherte“ gemäß § 236 SGB 6, allgemein „Rente mit 63“ genannt.

Hier die wichtigsten Antworten im Vergleich:

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Praxisintegrierte Ausbildung

Praxisintegrierte Ausbildung zur Staatlich anerkannten Erzieherin/zum Staatlich anerkannten Erzieher an Fachschulen für Sozialpädagogik in NRW (PIA)
Diese Ausbildung wird in einigen Bundesländern praktiziert und wird jetzt zunehmend an den Fachschulen für Sozialpädagogik in NRW angeboten. Dieses attraktive Modell bietet Trägern folgendes:
* Geeignete Personen können selbst ausgewählt werden;
* Praktikant(inn) en können während der dreijährigen Ausbildungszeit intensiv begleitet werden und auf die Bedarfe der Einrichtung hin orientiert werden;
* Träger können Praktikant(inn)en frühzeitig an sich binden
Die Kath. Fachschule für Sozialpädagogik "Am Krieler Dom" Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bietet dieses Modell neben der klassischen Ausbildungsform ab Sommer 2013 an. Träger von Einrichtungen, die an dieser Ausbildungsform interessiert sind,  können sich bei der Schule melden und werden als Ausbildungsstätte registriert.

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Gehaltserhöhung beschlossen

Die Regional-KODA NW hat folgende Tariferhöhung beschlossen:

Rückwirkend zum 1.3.2014 - 3 % Lohnerhöhung, mindestens 90,- €

Ab 1.3.2015 - 2,4 % Lohnerhöhung.

 

Mitarbeiter, die vor dem 30. Juni aus dem Dienst ausgeschieden sind, können das höhere Entgelt auch noch erhalten, wenn sie dies bis zum 30. November 2014 schriftlich bei ihrem ehemaligen Arbeitgeber beantragen. Keinen Anspruch auf die rückwirkende Neuberechnung des Entgeltes hat allerdings derjenige, der aufgrund eigenen Verschuldens aus dem Dienst ausgeschieden ist.

Die gleiche Regelung gilt auch für Auszubildende und Praktikanten.

 

Urlaubsregelung

Ebenfalls beschlossen wurde ein einheitlicher Urlaubsanspruchvon 30 Urlaubstagen (5-Tage-Woche). Dies gilt ebenfalls rückwirkend ab dem 1.3.2014.

 

Sind Sie richtig eingruppiert?

Im Erzbistum Köln erfolgt die Eingruppierung der Pfarramtssekretärinnen und -sekretäre entsprechend einem Erhebungsbogen. Mit ihm wird erfasst, wieviele Stunden die Mitarbeiterin / der Mitarbeiter pro Woche mit wie anspruchsvollen Arbeiten beschäftigt ist.

Es ist jedoch die Frage, wie realistisch diese Erhebungsbogen sind. In der Praxis wird niemand im Pastoralbüro - so die neue Bezeichnung der früheren Pfarrbüros - täglich, wöchentlich oder auch monatlich die gleichen Arbeiten ausführen. Mal fallen mehr Besucher mit Anfragen oder Kirchenbucheintragungen an, mal ist mehr Schriftverkehr oder Pflege des Meldewesens, mals sind Erstkommunion oder Firmung vor- und nachzubereiten ...

Wer glaubt, dass er zu niedrig eingruppiert ist, kann den Erhebungsbogen nach seinen Tätigkeiten ausfüllen und über den Kirchenvorstand einen Antrag auf richtige Eingruppierung stellen.

Den Erhebungsbogen können Sie im Mitgliederbereich herunterladen.