Equal Pay Day 2018

Equal Pay Day 2018 - Transparenz gewinnt

Der Equal Pay Day (EPD) macht auf die unterschiedliche Bezahlung von Frauen und Männern in Deutschland aufmerksam. Das  Statistischen Bundesamts hat errechnet, dass die Frauen dadurch umgerechnet 77 Tage "umsonst" arbeiten (21 Prozent von 365 Tagen) und so findet der diesjährige Equal Pay Day am 18. März statt.

Der ZKD beteiligt sich seit vielen Jahren aktiv an Veranstaltungen des EPD.

In diesem Jahr gibt es drei Tage vor dem EPD - also am Donnerstag, 15. März, im Domforum Köln (gegenüber des Haupteingangs an der Domplatte) eine Podiumsdiskussion und einen Filmabend zu diesem Thema.

 

Podiumsdiskussion um Entgeltgerechtigkeit zwischen Frauen und Männern
Donnerstag, 15. März 2018, 17:00 Uhr
Immer noch verdienen Frauen in Deutschland im Schnitt 21 Prozent weniger als Männer. Dieser so genannte Gender-Pay-Gap oder die geschlechtsspezifische Lohnlücke meint die Differenz zwischen Frauenlohn im Verhältnis zum Männerlohn insgesamt. Dies hat unterschiedliche Gründe: Viele Frauen erlernen Berufe, die schlechter bezahlt sind, arbeiten seltener in Führungspositionen und häufiger in Teilzeit oder in Minijobs. Doch selbst wenn man diese Faktoren heraus rechnet und sich Frauen und Männer anschaut, die in der gleichen Branche und gleichen Position gleich viel arbeiten, ergibt sich in Deutschland immer noch eine nicht zu erklärende Lohnlücke von sechs Prozent.
Selbst schuld und nicht der Rede wert, meinen die einen. Das können wir uns nicht leisten sagen die anderen!
Ein Bündnis aus sechs katholischen Verbänden lädt dazu ein, der Frage nach Lohngerechtigkeit und den sozialen wie wirtschaftlichen Folgen für die Frauen wie auch für Deutschland nachzugehen. Auf dem Podium sitzen dafür unter anderen:

  • Brigitte Lausch, Vorstandsmitglied des Business and Professional Women - Germany e.V.
  • Heide Härtel Herrmann, Firmeninhaberin des Frauenfinanzdienst, Köln
  • Brigitte Olesch, Richterin am Landesarbeitsgericht Köln
  • Petra Dierkes, Hauptabteilungsleiterin, Abteilung Erwachsenenseelsorge im Erzbistum Köln
  • Moderation: Claudia Barbonus

Im Anschluss an die Diskussion wird ein Stehimbiss gereicht.
Das Bündnis aus sechs katholischen Verbänden, die sich gemeinsam für Lohngerechtigkeit stark machen besteht aus:

  • Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd), Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB)
  • Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)
  • Zentralverband der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen der Katholischen Kirche Deutschlands (ZKD)
  • Kolping
  • sowie der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB)

 

Die göttliche Ordnung
15. März 2018, 19:30 Uhr
Schweiz, 1971: Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die mit ihrem Mann, den zwei Söhnen und dem missmutigen Schwiegervater in einem beschaulichen Dorf im Appenzell lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren.
Die Dorf- und Familienordnung gerät jedoch gehörig ins Wanken, als Nora beginnt, sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen, über dessen Einführung die Männer abstimmen sollen. Von ihren politischen Ambitionen werden auch die anderen Frauen angesteckt und proben gemeinsam den Aufstand. Beherzt kämpfen die züchtigen Dorfdamen bald nicht nur für ihre gesellschaftliche Gleichberechtigung, sondern auch gegen eine verstaubte Sexualmoral. Doch in der aufgeladenen Stimmung drohen Noras Familie und die ganze Gemeinschaft zu zerbrechen.
(aus: www.diegoetlicheordnung.de)
Der Film wird im Rahmen der diesjährigen Aktion zum Equal Pay Day sechs katholischer Verbände gezeigt. Diese sechs Verbände sind:

  • Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd)
  • Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB)
  • Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)
  • Zentralverband der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen der Katholischen Kirche Deutschlands (ZKD)
  • Kolping
  • Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB)